Therapieformen

Massagen – Physiotherapie – Medizinische Fußpflege

Gerätegestützte Krankengymnastik – Cranio-Sacrale-Therapie

Podologische Komplexbehandlung

 

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Unschlagbar bei verkrampften Muskeln und psychischen Formtiefs ist die schwedische Massage, eine klassische Knetkur.

Dies ist die häufigste Art der Anwendung, da sie meistens durch den Arzt verordnet wird.

Bei dieser Art der Massage werden in Reihenfolge Streichungen, Reibungen, Hautverschiebungen, Knetungen, Zirkelungen, Klopfungen, Schüttelungen und Vibrationen angewendet. Je nach Indikation (Heilanzeige, zwingender Grund zur Anwendung eines bestimmten Heilverfahrens) und bestimmter Grifftechniken werden hyperämisierende (durchblutungsfördernde) , tonisierende (durch Nerveneinfluß ständig bestehender schwacher Spannungszustand der Gewebe) und schmerzlindernde Wirkungen erzielt.

Wie sie wirkt:

Durch kräftiges Streichen, Kneten und Reiben werden selbst große Muskelgruppen wieder geschmeidig weich und gut durchblutet und der Stoffwechsel wird angeregt.

Die Massage sollte keine Schmerzen verursachen, weil die Muskulatur sonst in eine Abwehrspannung fällt und die Wirkung ausbleibt. Die Muskelmassage kann etwa bei Menschen, die vorwiegend sitzende Tätigkeiten ausüben, Rückenschmerzen lindern. Sie ist aber kein Ersatz für aktives, muskelstärkendes Körpertraining. Nach dem Sport beugt Massage dem Muskelkater vor.

Schönheitsfaktor:

Der gesteigerte Lymphfluß schwemmt Abbauprodukte aus dem Gewebe. Wirkt wie eine Frischzellenkur für Haut und Muskeln.

 

 

Bindegewebsmassage

Hierbei handelt es sich um die Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe.

Jedes Organ und Organsystem hat ein zugehöriges Segment im Bindegewebe. Diese Massagetechnik unterscheidet sich von anderen. Sie wird mit den Fingerkuppen des 3. und 4. Fingers unter Zugreiz ausgeführt. Dabei entsteht in diesen Bindegewebszonen ein helles Schneide-und Reizempfinden, als ob mit dem Fingernagel massiert würde.

Es wird in 3 Verschiebeschichten, auch Bindegewebsabschnitte genannt, gearbeitet, woraus sich die unterschiedlichen Techniken ergeben:
In der Subkutis (Unterhaut) und Fascie (dünne binde-gewebische Haut an den Muskeln) = Unterhauttechnik; an der Fascie (dünne bindegewebische Haut an den Muskeln) = Fascientechnik.
In den 3 Bindegewebsabschnitten,die man Bindegewebszonen nennt, kann es zu erhöhten Spannungen kommen.

 

 

Manuelle Lymphdrainage

Entstauungstherapie, oft angewandt zur Krebsnachsorge, gestaute Beine u.v.m.


Mit Hilfe der Lymphgefäße wird Wasser aus dem Gewebe abtransportiert und in die Blutgefäße zurückgebracht. Wenn das Lymphsystem in seiner Funktion gestört ist, staut sich das Körperwasser im Gewebe und es kommt zu Schwellungen (Ödemen).

Das Therapiekonzept der Lymphdrainage hat zum Ziel, das gestörte Gleichgewicht zwischen der Menge von Gewebewasser und der Leistungsfähigkeit der Lymphbahnen wiederherzustellen. Gleichzeitig soll das Immunsystem angeregt werden. Die Lymphdrainage gehört, wie die Klassische Massage und die Bindegewebsmassage, zu den manuellen Therapieformen.

 

 

Fußreflexzonenmassage

Die Nervenverbindungen zwischen inneren Organen und Hautzonen konnten zum Teil sicher nachgewiesen werden. Deshalb gehört die Reflexzonentherapie am Körper heute teilweise auch schon zu den von der Schulmedizin anerkannten und praktizierten Heilverfahren.

Mit der Reflexzonenmassage an den Füßen dagegen tut sich die offizielle Medizin noch schwer. Die Verbindungen zwischen den inneren Organen und entsprechenden Zonen an den Füßen sind anatomisch nicht wie Nervenbahnen nachweisbar, und es gibt bislang auch noch keine wissenschaftlich exakte Vorstellung davon.

Der Beweis solcher Verbindungen ergibt sich aus der praktischen Erfahrung. Die unbestreitbare Wirkung der Fußmassage auf Organe und Körperfunktionen kann aus heutiger Sicht nur erklärt werden, wenn man solche Verbindungen als gegeben voraussetzt. Ähnliches gilt auch für die chinesische Akupunktur und Akupressur, deren Meridiane bislang ebenfalls nicht nachzuweisen, sondern nur an ihrer Wirkung zu erkennen sind. Auch die Schulmedizin, die die Fußreflexzonenmassage aus diesen Gründen zurückhaltend bis ablehnend gegenübersteht, kennt übrigens solche Verbindungen: Zwischen der Durchblutung der Fußsohlen und der Nasenschleimhaut bestehen Zusammenhänge, die erklären, weshalb Schnupfen durch chronisch kalte Füße begünstigt wird – eine Beobachtung, die jeder praktische Arzt bestätigt.

 

 

Krankengymnastik

Bewegungsbehandlung allgemein zur Lockerung und Kräftigung des Halte- u. Bewegungsapparates oder speziell zur Behebung von Schäden an Muskeln, Sehnen Bindegewebe, Gelenken und Nerven durch gezielte aktive oder passive Übungen.

Mit individuellen Bewegungsübungen werden gezielte Reize auf das betroffene Bewegungssegment gegeben und kompensatorische Bewegungsabläufe werden abgebaut. Die Ökonomie der normalen Bewegung wird wieder hergestellt.

manuelle Therapie manuelle Mobilisation von Gelenken, Wirbelsäule usw.
Eisbehandlungen schmerzlindernd – entzündungshemmend
Elektrotherapie
Extensionsbehandlungen Entlastung von Gelenken, Wirbelsäule
Fangopackungen durchblutet – lindert Schmerzen
Heißluft – Rotlicht trockene Wärmebehandlung

 

 

 

Elektrotherapie 

Interferenz – Hochvolt – Dyadynamik – Jontophorese – Ultraschall

Die Behandlung wirkt durchblutungsfördernd, dient der Nervenstimulation, wirkt schmerzlindernd und wird u.a. zum Einschleusen von Medikamenten angewandt.


Medizinische Fußpflege – Podologische Behandlung

mit Fußbad, Entfernung von Hühneraugen, eingewachsenen Fußnägeln, Hornhautentfernung, Behandlung von Schwielen, Warzen und Fußpilzprophylaxe.

Hornhautentfernung:

Behandlung von Schwielen, Warzen und Fußpilzprophylaxe